Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte gekennzeichnet ist. Ursache ist eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels.
Der Begriff setzt sich zusammen aus Diabetes („Durchfluss“) und mellitus („süß“).
Was ist Insulin?
Insulin ist ein Hormon, das in den Betazellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es ermöglicht die Aufnahme von Zucker aus dem Blut in die Körperzellen und senkt den Blutzuckerspiegel.
Formen des Diabetes mellitus
- Typ-1-Diabetes
Keine körpereigene Insulinproduktion; lebenslange Insulintherapie erforderlich. - Typ-2-Diabetes
Gestörte Insulinwirkung (Insulinresistenz); häufig begünstigt durch Übergewicht, Bewegungsmangel und genetische Faktoren. - Gestationsdiabetes
Während der Schwangerschaft auftretender Diabetes, der sich meist nach der Geburt zurückbildet. - Sekundärer Diabetes mellitus
Entsteht infolge anderer Erkrankungen oder durch bestimmte Medikamente.